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Andalusische Rezepte
In der andalusischen Gastronomie ist noch heute der Einfluss der arabischen Küche aus den Zeiten der arabischen Herrschaft zu spüren. Die Feinheiten der arabischen Küche, die im Norden weithin unbekannt ist, haben viele Bräuche in Andalusien verändert. Aus dieser Zeit stammen das Eßzimmer und die heutige Abfolge der Gänge.

Man kann die Gerichte aufteilen in Fischgerichte und die typischen Gerichte aus der Sierra oder dem Landesinneren. Die Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und Gemüse sowie Jagdgerichte und die verschiedenen Arten, Fisch vorzubereiten, machen das Wesentliche dieser Küche aus. Das wegen seines Nährwertes und seiner einfachen Vorbereitung universalste Gericht ist das ´gazpacho´, eine kalte Suppe aus Tomaten, Gurke, Paprikaschoten, Knoblauch, ôl und Essig, die die Grundzutaten ausmachen und dann, je nach Gegend und persönlichem Belieben, kann man noch verschiedene Dinge hinzufügen, die dann die regionalen Varianten ausmachen.

Tapas, eine kleine Portion für jeden Geschmack

Am besten lassen sich die spanische Gastronomie durch einer Tapas-Tour erleben. Die Tapas sind kleine Portionen mit eine vielfältige und exquisite Auswahl der einheimischen Gastronomie und können Sie verschiedene Gerichte in kleinen Mengen zu probieren und so das breite Angebot an zur Verfügung stehenden Produkten zu genießen. Der ganze Geschmack Spaniens in einem einzigen Gericht.
Als Vorreiter der Menüs aus vielen Gängen, jedoch kleinen Portionen, die in der heutigen Zeit Einzug in die Avantgarde der westlichen Küchen gehalten haben, lassen sich die Tapas aus so gut wie allen Produkten und auf verschiedenste Arten zubereiten. Diese gastronomische Spezialität entstand im 17. Jahrhundert und umfasst Gerichte wie den unübertrefflichen jamón ibérico de bellota (iberischer Hinterschinken von ausschließlich mit Eicheln gemästeten Schweinen), die traditionelle spanische Tortilla und die besten Meeresfrüchte ebenso wie kulinarische Spezialitäten der Haute Cuisine, die sich ebenfalls in kleinen Mengen als Tapas verzehren lassen.

In allen Dörfern und Städten Spaniens gibt es Bars und Tavernen, manchmal sogar ganze Viertel, die sich auf Tapas spezialisiert haben. Das Angebot dieser wunderbaren Einrichtungen umfasst chorizos (typische Gewürzwurst mit Paprika), morcillas (Blutwürste), Marinaden, Geräuchertes, Käse, gepökelten Fisch, Sardellen, Kroketten, Migas (gebratene Brotkrumen) sowie an die hundert weitere Spezialitäten.
Jede der spanischen Regionen bietet ihre eigene Auswahl an Tapas und trägt so noch zur Attraktivität dieser anregenden Kombination kleiner kulinarischer Genüsse bei, die jeden Geschmack zufrieden stellen und für alle Geldbeutel erschwinglich sind.

Tapas können auf verschiedenen Arten angerichtet und serviert werden. Es gibt pinchos und banderillas (einfache Spießchen), montaditos (normalerweise mit Brot) und die ausgefeilteren cazuelitas, die in kleinen Behältern serviert werden und mit Gewürzen und Soßen angemacht sind. Diese Form wird üblicherweise für die typischen Gerichte der verschiedenen Regionen Spaniens gewählt, wie etwa die Paella aus Valencia, die fabada (Bohneneintopf) aus Asturien, die callos (Kutteln) aus Madrid und eine Reihe vieler schmackhafter Fischgerichte. Sogar die moderne Küche bietet Tapas an. Sie bewahrt die Wurzeln, erneuert jedoch die Präsentationsformen. Tortilla-Sorbet, Eintopf mit Gänsestopfleber, Kichererbsen mit Garnelen oder Gazpacho mit Hummer sind nur einige Beispiele für von großen Köchen kreierte Tapas, die mit der Zeit populär geworden sind.

Auswahl an Tapas Tavernas in Andalusien:

Tapas in Granada